Bergen gastiert am Samstagnachmittag bei Aufsteiger Bretnig-Hauswalde!
Am sechsten Spieltag trifft unser LSV Bergen 1990 auf den Fußballspielverein Bretnig-Hauswalde, der im vergangenen Sommer souverän in die Kreisoberliga aufgestiegen ist. Die Schützlinge von Trainer Patrick Urban holten aus den ersten fünf Partien sieben Punkte und sind somit passabel in die Saison gestartet. „Passabel” aus dem Grund, weil die Grün-Weißen kein typischer Aufsteiger sind. Ihr ansehnlicher Spielstil hat durchaus Potenzial für mehr. Gerade in den beiden Heimspielen gegen Rammenau (4:0) und Ottendorf (5:1) zündeten Albers und seine Kollegen auf dem Kunstrasenplatz ein wahres Feuerwerk. Unsere Jungs werden versuchen, spielerisch dagegenzuhalten, und natürlich den zweiten Saisonsieg anstreben. „Für Samstag gibt es natürlich wieder nur eine Devise. Volle Kraft voraus”, so Co-Trainer Chrischa Richer. Ein direktes Duell der beiden Mannschaften gab es seit Aufzeichnungen der Bergener Statistiken (Juni 1990) noch nie. Beim LSV gibt es personell wieder einige Veränderungen. Mit den Mittelfeldabräumer Franz Jurjanz (29) sowie den Abwehrspezialisten Marcel Colditz (24) und Leopold Schmidt kehren drei wichtige Spieler zurück ins LSV-Team. Stefan Zehler muss allerdings auf den seit Saisonbeginn bärenstark spielenden Andy Titze (23, familiäre Gründe), „Soldat“ Niels Perlitz (42, familiäre Gründe), Pascal Hering (24, Arbeit) und Lukas Exner (26, Zahn-OP) verzichten. Kurios ist derweil der Vorgang um Neuzugang Lennox Schurmann (20). Erst freigegeben und spielberechtigt, nun doch gesperrt. Jonathan Frakes (X-Factor … das Unfassbare) hätte nur eine Frage: „Glauben Sie, die Geschichte ist wahr?”
Auch unsere Reserve spielt am kommenden Samstag um Punkte. Bereits um 13:00 Uhr heißt es bei unseren Freunden vom SV Laubusch, die eine Spielgemeinschaft Laubusch II/Bluno/Bergen III ins Rennen schicken, Wiedergutmachung. „Wir wollen unseren Ausrutscher von letzter Woche wieder ausbügeln und unseren vierten Saisonsieg einfahren. In der intensiven Trainingswoche gab es viele Einzelgespräche, in denen wir einen gemeinsamen Nenner gefunden haben“, so der 35-jährige Cheftrainer Danny Püschel.