Tribünengeflüster!

+++ Happy Birthday! Heute feiert „Soldat” Niels Perlitz seinen 42. Geburtstag. „Perli“, der es in 20 Jahren beim LSV Bergen auf sagenhafte 404 Einsätze bringt und sich 59-mal in die Torschützenliste eintrug, ist in Bergen mittlerweile Kult. Zudem werden seine Wadenbeißerqualitäten und seine hervorragende Mentalität im Team von Trainer Stefan Zehler (43) noch immer sehr geschätzt. Wie lange die Allzweckwaffe noch spielen wird, ist schwer abzuschätzen, da seine Fitnesswerte denen eines 33-Jährigen gleichen. "Ohne ernsthafte Verletzung sollten noch drei bis vier volle Spielzeiten möglich sein," so eine Stimme aus der medizinischen Abteilung des 1. Kreisoberligameisters. Seit dem vorletzten Sommer agiert der Jubilar sogar als Jugendtrainer (G- und F-Jugend) im Verein. „Ein Typ, den man nicht mit einem Satz beschreiben kann. Man muss ihn einfach kennenlernen”, so Präsident Michael Uhlig (58) über das Geburtstagskind. Die Redaktion wünscht nur das Beste und noch viele weitere Spiele für den LSV! +++


+++ Happy Birthday II: Angreifer Benno Berlin feierte ebenfalls Geburtstag und ist seit letzter Woche 21 Jahre alt. Benno, der in dieser Saison vom Pech verfolgt ist (u. a. Magenverstimmung nach dem Restaurantbesuch, Schnittverletzung beim Brötchen schmieren, Fahrradsturz beim Fahrsicherheitstraining), kommt auf 50 Einsätze für unsere Farben, in denen er acht Treffer markierte. Am letzten Samstag feierte er zusammen mit einigen Freunden und Spielern des LSV seinen Geburtstag im Clubhaus des Vereins. Der leidenschaftliche Schiedsrichter veranstaltete im Rahmen seiner Party noch einen kleinen Pfiff-Contest. Mit einem geeichten Schallmessgerät ließ das Geburtstagskind seine Gäste in eine geprüfte Schiedsrichterpfeife (Fox 40) pusten. Den besten Versuch landete dabei Franco Wussow (38) mit 139 Dezibel. Somit stach der ehemalige Jugendschiedsrichter und 1. Kreisoberligaspieler alle anwesenden Gäste aus. +++

+++ Spieler des Spiels: Trotz der vierten Saisonpleite am vergangenen Sonntag gegen den SV Oberland/Spree mit 4:6 (1:4) stimmten solide 191 User für den „Men of the Match” ab. Lukas Exner (25) konnte dabei mit 27 Prozent aller Stimmen den Tagessieg erreichen. Franz Jurjanz (28) wurde mit 25 Prozent Zweiter vor unserem Kapitän Stefan Koark (37) mit 24 Prozent. Der Tagessieg geht diesmal nach Domsdorf ins schöne Brandenburg. Zira Gubela (39) gewinnt ein Bodifit EMS-Trainingsset. Mit dem elektrischen Fitnessgürtel kann man sich den Gang ins Fitnessstudio sparen und somit ohne Anstrengung ein Sixpack aufbauen. Wir danken wie immer allen Teilnehmern fürs Abstimmen und wünschen der Gewinnerin viel Spaß mit dem Hauptgewinn.+++

+++ „Fandels-Freunde”: Einige Rotstifte kamen bei den Experten am Wochenende bei der 4:6-Pleite des LSV gegen den SV Oberland/Spree zum Einsatz. Die Experten aus Köln-Chorweiler attestierten dem Unparteiischen Neumann, der mit seinen Assistenten Köhler und Maschke die Partie leitete, keine gute Leistung. So entschied der Schiedsrichter beim Foul gegen David Schumacher in der ersten Hälfte zwar zurecht auf keinen Elfmeter. Er lag jedoch bei drei großen Entscheidungen, die als spielentscheidend eingestuft wurden, daneben. Zudem fehlte die Kommunikation mit seinen Linienrichtern, die gleich dreimal durch den Hauptschiedsrichter ohne Nachfrage mit ihren Zeichen überstimmt wurden. Neumann ließ zudem eine klare Linie vermissen, sodass einige härtere Aktionen in der Partie nicht geahndet wurden. Erstmals müssen die Kölner Jungs die Note 4,5 verteilen. Dass es besser geht, zeigte in der Vergangenheit beispielsweise Schiedsrichter Runge (Note: 1,5) bei Bergens 2:1-Auswärtsniederlage in Bautzen.+++

+++ Verkaufszahlen: Seit knapp zwei Wochen kommt es im Fanshop in der Lindenallee (der größte von drei Läden in der Metropole) immer wieder zu längeren Wartezeiten an den Kassen. Grund dafür ist der Umtausch des Trikots mit der Nummer „3” von Max Herrmann-Heber (28). Dieser läuft nämlich nicht mehr mit der Rückennummer „3” (die von Jako nur in Größe S in Gedenken an Hall of Famer Andreas Jordan, 43, produziert wird) auf, sondern mit der Nummer „23”. Diese trug zuletzt Danny Püschel (34, heute Trainer bei Bergen II) in Bergens erster Mannschaft. Max, der in den sozialen Medien viele Fans hat, sorgt mit Gewinncoupons für kostenlose Umtauschmöglichkeiten. Diese sind aber nur 40 Minuten täglich gültig. Wer sein altes Trikot in einem bestimmten Zeitfenster (12.00 Uhr-12.40 Uhr große Hofpause am Elster-Gymnasium) im Laden abgibt, hat die Chance auf das neue Jersey mit der „23”. Somit kommt es regelmäßig zu Ungereimtheiten im Shop. Aktuell wollen die meisten Fans natürlich das Trikot mit der Nummer „20” von Paul Pantke (18) ergattern. Dieses führt in diesem Jahr die Verkaufsliste deutlich an. Auf den Plätzen folgen die Routiniers Stefan Koark (37, Nr. 15) und „Soldat” Niels Perlitz (42, Nr. 7). In der ewigen Verkaufsliste konnte sich Norbert Passeck (52, Nr. 10) nun weiter von seinem Neffen Tobias Passeck (38, Nr. 8) absetzen. Den Zahlen zufolge müsste jeder Einwohner der Elsterheide mittlerweile zwei Trikots von Bergens Gallionsfigur im Kleiderschrank haben. Die Trikots unserer Legenden gehen ganzjährig gut über den Tresen. Beliebt sind aber auch Eigennamen wie „Icke”, „Erklärbär”, „Popeye”, „Zanardi”, „Bobo”, „Dschiii”, „Mausebär” oder „Eisen-Benny”. „Das Trikotgeschäft ist und bleibt in Bergens Fanshops die Nummer eins”, so Rigobert Zeschke (51), Leiter der Merchandise-Abteilung.+++